Massage & Energiearbeit
Narbenentstörung & Narbenintegration

Egal ob frisch oder alt, nässend oder verhärtet - die Behandlung von Narben und Wunden ist ein nachhaltiger Beitrag zur Aufrechterhaltung deiner Gesundheit.
Lymphdrainage zur Behandlung frischer Verletzungen, Faszientechniken zur Gewebslockerung, Narbenintegration nach Sharon Wheeler und der punktgenaue Einsatz meines APM-Stäbchens sind meine Hauptmethoden. Sie werden begleitet von meinem energetischen Repertoire, um Blockaden zu lösen und den Raum zur Ausheilung zu erweitern.
Welche Narben sollten behandelt werden?
Ob eine Narbe stört oder nicht, lässt sich nur durch direktes Befunden und Testen herausfinden. Selbst sehr kleine oder sehr alte Narben können durch das Kreuzen eines Meridians oder durch ihre Tiefe (Einziehungen) Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen. Fest steht: Nicht jede Narbe stört oder muss integriert werden. In vielen Fällen erledigt das der Körper mit seiner fitten Wundheilung von selbst.
Operationsnarben sind deshalb gefährdet, eine Blockade oder ein Störfeld auszubilden, weil sie mehr sind, als man sieht. Meist werden viele Schichten durchtrennt (bis zu 20!), bis man dort ist, wo operiert wird (Gelenk, Organ). Zusammengenäht werden diese Schichten aber im Bündel zu zwei oder drei Schichten. Um das wieder zu lösen, braucht es oft manuelle Unterstützung.
Häufige Indikationen für eine Narbenbehandlung:
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Kaiserschnitte
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Künstliche Gelenke
(z.B. Hüft- und Knie-Prothesen) -
Organ- oder Tumorentfernungen
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Operationen im Kopfbereich
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Brust-OP´s
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Arthroskopische Eingriffe
(Minimaleinschnitte/Spiegelungen) -
Ästhetische und Plastische OP´s
(zB. Bauchdeckenstraffung)

Frauenschicksal "Kaiserschnittnarbe"
Die mit Abstand häufigste "Problemnarbe" in meiner Praxis ist die Kaiserschnittnarbe. Sie trifft Frauen, deren Rumpfstabilität nach der Schwangerschaft ohnehin schon geschwächt ist. Die Narben (innere und äußere) verlaufen somit durch das meist schwächste Körpergebiet.

Wenn der Kaiserschnitt auch noch unvorhergesehen durchgeführt werden musste, ist oft nicht nur das Thema selbst sensibel, sondern die gesamte Bauchregion. Das emotionale Auffangen und Verarbeiten dieser Erfahrungen ist ein selbstverständlicher Teil meiner Arbeit. Selten kann man so eindrucksvoll beobachten, wie sich seelisch-emotionale Verarbeitung körperlich auswirkt: Danach zeigen sich Kaiserschnittnarben oft signifikant verändert. Sie sind blasser und besser eingebettet, Spannung ist aus dem Gewebe gewichen.
Wann sollte mit der Narbenbehandlung begonnen werden?
Grundsätzlich gilt natürlich: Je eher, desto besser. Aus medizinischer Sicht wird mit der manuellen Arbeit oft abgewartet, bis der Arzt die Freigabe erteilt (meist nach 3-6 Wochen). Als Richtlinie sagt man auch, dass die Fäden gezogen, alle Klammern entfernt und der Wundschorf abgefallen sein sollte.
Aus energetischer Sicht kann sofort nach der Operation oder der Verletzung begonnen werden. Mein Repertoire ist groß und vielfältig. Im Anfangsstadium, wenn noch kein direkter Kontakt mit der Wunde möglich ist, besteht das primäre Ziel der Arbeit darin, die Wundheilung bestmöglich zu unterstützen. Ein guter Start ist die halbe Miete! Wir entstauen also das umliegende Gewebe (mittels Lymphdrainage) und geben dem Nervensystem und den Organen reflektorische und energetische Impulse (Cranio-Sacral-Ausgleich, Reflexzonentherapien am Ohr und den Füßen).
Ist die Wunde so weit verheilt, beginnt das, was man allgemein als Narbenentstörung bzw. Narbenintegration bezeichnet. Ziel dieser Arbeit ist es miteinander verfilztes Gewebe wieder zu lösen und Spannungsgefühle in der Narbenregion abzubauen (die sich z.B. durch Juckreiz äußern). Dafür nehme ich das APM-Stäbchen zu Hilfe und wende Faszientechniken, Rollungen und impulsgebene Streichtechniken (nach Sharon Wheeler) an.
Sind alte Narben noch behandelbar?
Ja, absolut! Meist sogar viel besser, als man denkt. Darum gehört die Begutachtung von alten Narben zu jeder meiner Befundungen dazu. Im Falle von z. B. künstlichen Hüft- oder Kniegelenken ist den Betroffenen oft gar nicht bewusst, welche Auswirkungen Narbengewebe auf die Beweglichkeit nahegelegener Gelenke haben kann. Nicht selten bin ich es, die die Beschwerden meiner Klientinnen und Klienten mit einer vielleicht schon sehr alten Operationsnarbe in Verbindung bringt. Groß ist die Überraschung dann, wenn sich die Beweglichkeit spontan verbessert oder Spannungsgefühle durch die Narbenbehandlung nachlassen.
Was bewirkt Narbenarbeit?
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Wiederherstellung der Gewebeelastizität: Durch gezielte Zug- und Druckreize werden Verklebungen (Adhäsionen) im Gewebe aufgelöst. Nach erfolgreicher Narbenbehandlung zeigt sich die Narbe optisch meist flacher, blasser und unauffälliger.
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Verbesserung der Durchblutung & des Lymphflusses: Schwellungen oder Taubheitsgefühle (z. B. oberhalb der Narbe) können sich zurückbilden.
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Lösen von Fehlspannungen: Narben wirken oft wie ein „Schrumpfschlauch“ im Gewebe. Die Behandlung nimmt diesen Zug aus dem System. Dadurch lassen Bewegungseinschränkungen nach, und Ausweichhaltungen können sich komplett verabschieden.
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Harmonisierung der Sensibilität: Häufig sind Narbenbereiche taub, überempfindlich oder schmerzhaft. Durch die manuelle Stimulation werden die Nervenendigungen neu angeregt, wodurch sich das normale Gefühl in der Haut oft wieder einstellt.
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Schmerzreduktion: Wenn Narbengewebe auf feine Nervenbahnen drückt oder Zug ausübt, entstehen lokale oder ausstrahlende Schmerzen. Die Freilegung und Entlastung dieser Strukturen lindert Schmerzzustände deutlich.
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Auf seelischer Ebene hilft Narbenarbeit bei der Verarbeitung von Schockerlebnissen und führt zur Entladung von Stress im vegetativem Nervensystem. Ängste oder übertriebener Schutzbedarf klingen ab, auch das fördert die Beweglichkeit!